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Wie alles im Juni 2004 begann

"Infiziert" wurden die zunächst 6 Burgfrauen des Burgvereins Reifenberg e.V. bei einem Tanzseminar für mittelalterliche Tänze im Kloster Arnstein. Es war ein Erlebnis, in den alten Klostermauern die mittelalterlichen Tänze - in historischer Gewandung - zu erlernen.

Danach gab es kein Halten mehr und unsere Gruppe wuchs in kürzester Zeit auf 20 Tänzer und Tänzerinnen an. Zweimal im Monat treffen wir uns um die bereits erlernten Tänze zu üben oder um neue Tänze einzustudieren.

Zu unserem Repertoire gehören z.B. der " Branle des Rats ", auf deutsch Rattentanz, er symbolosiert das Aufscheuchen und Verjagen von Ratten.der " Circassian Circle " bedeutet Fröhlicher Kreis  oder der " Morisque ", die zu den mittelalterlichen Gassen-oder Kreistänzen gehören. Aber auch höfische Tänze - Pavanen - gehören dazu, wie etwa der " Traubentritt "

Inzwischen sind auch andere Burgvereine auf uns aufmerksam geworden und buchen unsere Tanzgruppe für deren Veranstaltungen.

Interessierte Damen oder Herren können jederzeit in die Tanzgruppe aufgenommen werden. Wir freuen uns sehr über "Zuwachs" !
Die Reifenberger Härmleins unterstützen den Burgverein auch durch Näharbeiten in ihrem Nähstübchen, welches sich in einem Raum im alten Rathaus in Oberreifenberg befindet. Dort werden die verschiedenen Gewänder angefertigt. Interessierte sind dort jederzeit herzlich willkommen.
Die Reifenberger Härmleins unterstützen den Burgverein auch bei den verschiedenen Aktivitäten und Veranstaltungen auf der Burg


Die Kontaktadressen für die Tanzgruppe lauten:

Susanne Frasch
Tel: 06082 - 2390
Susanne.Frasch@axs.de

Kerstin Pauly / Herbert Götz
Tel: 06081 - 42771
goetz.herbert@gmx.net



Das Reifenberger Härmlein

Eine fast wahre Sage um die
Burg Reifenberg

In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts war`s , auf dem Weg nach Königstein und Kronberg in Richtung Frankfurt, da fuhr ein einsames Pferdegespann mit einem Planwagen.
Zwei Knechte des Reifenberger Ritters Kuno lagen auf der Lauer um den „ Bergtolzheimer“ auszurauben und Philipp schoß vorschnell seine Armbrust ab. Im Inneren des Wagens, fanden sie tödlich getroffen ein Weib mit einem Kindlein und in einem Holzkäfig ein Hermelin.

Im Sterben flüsterte die Frau „ Härmli „!
Sie nahmen das Kind mit und brachten es zu Friedlin, der Frau des Pilipps.
Dem Burgherr Kuno von Reifenberg war dies recht und so bekam das kleine Mädchen den Namen „Härmlein“ und wuchs in Reifenberg auf.

In der gleichen Nacht gebar die Burgherrin einen Knaben, der Dymar geheisen wurde.
Die beiden Kinder wuchsen zusammen auf und aus ihrer Freundschaft wurde später Liebe.

Als die Burgherrin wieder guter Hoffnung war und die Geburt sich so lange hinzog, dass man um das Leben von Mutter und Kind bangte, legte der Burgherr in seiner Verzweiflung ein Gelübde vor Gott ab. Er versprach dem heiligen Christ, wenn das Kind gesund geboren würde und seine Frau überlebte, dann sollte der erstgeborene Sohn der Kirche gehören.

Als Dymar 15 Jahre alt war, löste der Ritter von Reifenberg sein Versprechen der Kirche gegenüber ein. So kam Dymar zuerst nach Homburg und dann nach Mainz zum Erzbischof.
Sein Herz aber hing am Härmlein und auch das Härmlein wartete auf ihren Dymar.
Sie ging ihn suchen und als sie nach dem Weg fragte, wurde sie durch widere Umstände als Hexe verdächtigt.
Daraufhin schleppte man sie nach Idstein in den Hexenturm und unterzog sie dem hochnotpeinlichem Verhör.
Es gelang aber, sie heimlich bei Nacht heraus-und nach Heftrich zu bringen zu Isgrim dem Knappen des Ritters von Reifenberg.

Dymar hatte in Mainz von dem Unglück erfahren und eilte nach Reifenberg und sogleich weiter nach Heftrich. Er wollte das Gelübde seines Vaters brechen und beim Härmlein sein.
Er fand das Härmlein, das in seinen Armen starb.

Der Knecht Isgrim fand heraus, dass das „Härmlein“ ein zahmes Wiesel war.

Damit diese Geschichte um die Burg Reifenberg nicht in Vergessenheit gerät, nennt sich die Tanzgruppe der Burgfrauen




" Die Reifenberger Härmleins".

Sie treffen sich regelmässig im „ Alten Rathaus“ in Oberreifenberg und lassen die alten Zeiten auf der Burg aufleben. Sie nähen ihre Gewänder und pflegen die im Mittelalter üblichen Tänze
Das Nähstübchen ist jeden vierten Mittwoch oder zusätzlich bei Bedarf ersten Montag ab 19:00 Uhr bis mindestens 21 Uhr geöffnet
Bei Bedarf bitte Telefonnummer 06082 2390 anrufen, es könnte auch einmal geschlossen sein.
Tanzprobe ist jeden ersten und dritten Samstag  und jeden zweiten Mittwoch im Monat.
Bitte für das Samstagtraining bis Mittwoch zuvor 19 Uhr und das Mittwochtraining bis Sonntag zuvor 19 Uhr anmelden.
Nähere Einzelheiten erfahren sie auf unserer Homepage
www.reifenberger-haermleins.de oder telefonisch bei Kerstin Pauly 06081 / 42771 oder Susanne Frasch 06082 / 2390






Lieber Besucher

Die Homepage wird laufend bearbeitet, und es lohnt sich immer mal wieder reinzuschauen. Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Tanzbegeisterte zu uns kommen würden-




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